Cities 4 People Umfrage „Wie bewegt sich Altona?“ 2017

Im Rahmen der Umfrage „Wie bewegt sich Altona?“ wurden Herausforderungen im Bereich Mobilität erfasst.

Die Teilnehmenden wurden gebeten, Herausforderungen in der täglichen Mobilität in einer Karte einzutragen.

In einer interaktiven Karte können diese Ergebisse nun begutachtet werden:

861 Beantwortungen des Fragebogens konnten ausgewertet werden. Die Ergebnisse sind zwar auf Grund der selbstselektiven Stichprobe nicht repräsentativ, aber sie geben dennoch interessante Einblicke in die alltägliche Mobilität in Altona.

An der Umfrage konnte jede Person teilnehmen, die sich regelmäßig in Altona aufhält, sei es als Anwohner, Arbeitnehmerin oder Schüler.

Heatmap/Verteilung der Teilnehmenden nach Arbeitsort
Heatmap/Verteilung der Teilnehmenden nach Wohnort

85 % der Teilnehmenden wohnt im Bezirk Altona, und wie die Karte zeigt wohnen hiervon auch die meisten Personen im Kerngebiet Altonas, und damit im Untersuchungsraum des Projekts Cities4People.

Die Teilnehmenden waren zu 47% männlich und zu 53% weiblich, die Verteilung zwischen den Geschlechtern ist also recht ausgewogen. Allerdings sind die Teilnehmenden im Durchschnitt älter, haben ein höheres Einkommen und einen höheren Bildungsgrad als der Altonaer Durchschnitt.

Ungefähr 50% der Teilnehmenden besitzen einen eigenen Pkw, 47% haben diesen auch schon innerhalb Altonas genutzt. Für den Weg zur Arbeit nutzen allerdings nur 19% der Pkw-Besitzer ihr Auto. 47% fahren mit den Rad, 43% gehen zu Fuß und 41% nutzen die öffentlichen Verkehrsmittel. Zudem ist die Multi- und Intermodalität, also die Nutzung verschiedener Verkehrsmittel und die Kombination von Verkehrsmitteln auf einem Weg in Altona, mit 40-45% je nach Wegezweck, weit verbreitet.

Wie möchte ich mich in Altona in zehn Jahren fortbewegen?

Mit dem Blick auf die Zukunft zeigt sich ein Trend zu aktiven und geteilten Formen der Mobilität. 55% der Teilnehmenden möchte in Zukunft mehr Fahrrad fahren als jetzt, wohingegen 52% weniger Autofahren möchten.

Faktoren, mit denen die Teilnehmenden aktuell besonders unzufrieden sind

Die obenstehende Grafik zeigt, mit welchen Aspekten die Befragten aktuell besonders unzufrieden sind. Dabei zeigt sich, dass vor allem im Bereich der Fahrradinfrastruktur (Radwege/Radfahrstreifen sowie Abstellanlagen) Handlungsbedarf besteht. Aber auch der motorisierte Verkehr, und hier insbesondere die Emissionen wurden als negativer Faktor gewertet. Zufrieden sind die Altonaerinnen und Altonaer hingegen mit den öffentlichen Verkehrsmitteln. Hier wurde nur der Preis, der als zu hoch angesehen wird, negativ bewertet.

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