Workshop „Von Ideen zu Konzepten“

Am 15. Januar fand der Workshop „Von Ideen zu Konzepten“ im Technischen Rathaus Altona statt. 30 Vertreter verschiedener Fachbehörden, des Bezirksamts Altona, Verkehrsunternehmen, Verbänden und Initiativen und privater Unternehmen aus den Bereichen Verkehr und Mobilität, Stadtentwicklung, Umwelt und Logistik nahmen an dem Workshop teil.

Aus der Online-Umfrage vom Oktober 2017 und aus Experteninterviews, die die HafenCity Universität im Herbst geführt hatte, war eine Liste mit Herausforderungen im Verkehrs- und Mobilitätsbereich hervorgegangen. Im Workshop wurde diese Liste nun ausgewertet. Die Teilnehmenden priorisierten die Themen, die an fünf Thementischen bearbeitet werden würden.

Die Liste der Herausforderungen umfasste die folgenden Punkte:

-Zu hohe Fahrgeschwindigkeit (PKWs, LKWs, teilweise Busse)
-Falschparken (PKWs, Lieferanten)
-Fahrradparken (Quantität, Sicherheit der Abstellanlagen)
-Barrierefreiheit (Fußwege, Behinderte, Kinderwagen etc.)
-Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum (Parken, Bushaltestellen, Fußgänger, Radfahrer, Cafés, usw.)
-Bauarbeiten (Auswirkungen auf Fuß-, Rad-, Straßenverkehr)
-Wartung von Fuß- und Radwegen
-Überquerung der S-Bahn Gleise
-Lieferverkehr (geschäftlich und privat)
-ÖPNV: Taktung, Pünktlichkeit
-ÖPNV: Anbindung an die Innenstadt
-Parkdruck (öffentliches und privates Angebot)
-Sicherheit auf Schulwegen
-Anbindung und Vernetzung von Fuß- und Radwegen

Von den Workshopteilnehmern wurden die folgenden Themen hinzugefügt:

-Luft- und Lärmbelastung
-Berücksichtigung zukünftiger Trends (z.B. Digitalisierung, automatisiertes Fahren)

Die folgenden fünf Themen wurden von den Teilnehmenden ausgewählt („Dotmocracy“)

  1. Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum
  2. Anbindung und Vernetzung von Fuß- und Radwegen
  3. Zukünftige Entwicklungen mittdenken
  4. Inklusion
  5. Luft- und Lärmbelastung

Dann erfolgte eine Aufteilung in Gruppen, und an fünf Thementischen wurde zu den einzelnen Aspekten gearbeitet.

Dabei wurden zuerst Auswirkungen, Herausforderungen und Charakteristika zum jeweiligen Thema gesammelt. Damit wurden die großen Themenkomplexe heruntergebrochen auf kleinere Teilaspekte, und sichergestellt, dass alle auf dem gleichen Stand sind, und das gleiche Verständnis von dem jeweiligen Thema haben.

In einem nächsten Schritt wurden erste Lösungsvorschläge gesammelt. Außerdem wurde ein Stakeholdermapping durchgeführt. Hier wurde analysiert, wie sich jede am Tisch vertretene Institution selber in den Entwicklungsprozess einbringen könnte, und welche Institutionen in Zukunft noch einbezogen werden sollten.

Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Luft- und Lärmbelastung“
Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Nutzungskonflikte im öffentlichen Raum“
Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Barrierefreiheit“
Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Anbindung und Vernetzung der Fuß- und Fahrradinfrastruktur“
Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Zukünftige Trends mitdenken“

Hervorgehoben wurde in allen Gruppen die Notwendigkeit einer guten Vernetzung und des regelmäßigen Austausches zwischen den verschiedenen Institutionen und Dienststellen.

Außerdem wurden erste konkrete Projektideen entwickelt, wie z.B. eine „Green Lane“, ein farblich hervorgehobener Radfahrstreifen, oder die flächenhafte Bereitstellung von sicheren Fahrradabstellanlagen.

Eine Dokumentation der Veranstaltung wird in Kürze zum Download bereitstehen.

 

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