Interventionen – Vorschläge

Barrierefreie Gehwege, sichere Abstellmöglichkeiten für Fahrräder, intelligente Parkplatzsuche, gute Wegeverbindungen für Fußgänger und Radfahrer…?
Diese und weitere Ideen wurden in verschiedenen öffentlichen Workshops seit Februar 2018 gesammelt und von den Teilnehmenden weitergehend bearbeitet.
Der aktuelle Stand aller Ideen ist nun hier auf Website dokumentiert. Die Ideen sind unterschiedlich gut dokumentiert – aus allen geht allerdings klar hervor, wie sie zu einer verbesserten Mobilität beitragen können.

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Intervention #1

Radweg statt Parken

Wo?

  • – kleine Rainstraße und viele andere Straßen in Ottensen
  • – westlicher Abschnitt Ottenser Hauptstraße
  • – Bahrenfelder Straße (Klausstraße-Kleine Rainstraße)

Ziel

Geplante Aktionen

  • – Autos stehen halbseitig auf dem Gehweg –> abschleppen, damit Fußgänger „flanieren“ können
  • – Parkplätze auf eine Reihe reduzieren – alles andere Lieferzonen, Fahrradstellplätze

Adressierte Probleme

  • – Parkende Autos machen Radfahren von Rädern gegen die Einbahnstraße unmöglich, weil es keinen Platz gibt

Erhoffte Effekte

Wichtige Akteure

  • – Polizei
  • – Bezirksamt
  • – Gewerbetreibende: freie Lieferzonen als Vorteil

Intervention #2

Parkplätze zu Lebensraum

Wo?

  • – Bergiusstraße, dort wo Cafés sind
  • – Ottenser Hauptstraße (westlicher Teil)
  • – Ikea Parkdeck

Ziel

  • – öffentliche/private Stellplätze für andere Nutzungen freigeben

Geplante Aktionen

  • – Stellplätze durch folgende Sachen belegen
  • – Fahrradabstellmöglichkeiten –> konkret zeigen, dass früher Parkplatz war „Car-Bike-Port“ Stahlrahmen Auto, dahinter Fahrradbügel
  • – Blumenkübel (urban gardening)
  • – Außengastronomie

Adressierte Probleme

Erhoffte Effekte

Wichtige Akteure

  • – Bezirksamt
  • – Cafés mit Interesse an Außengastronomie –> Bsp. Wien. Im Sommer Terrasse mit Holzparletten
  • – Kebab (Urban Gardening) –> Verkehrsberuhigung
  • – Handelskammer

Intervention #3

Tempo 30 auf der Harkortstraße

Wo?

  • – Harkortstraße

Ziel

  • – Tempo 30 auf der Harkortstraße

Geplante Aktionen

  • – Verkehrsversuch: § 45 StVO (im Rahmen des Projektes cities4People)
  • – Erschließung von sensiblen Nutzungen (Sehbehinderte, Mobilitätseingeschränkte Personen)
  • – Straßenraum als Lebensraum
  • – Bus wird leicht entschleunigt (Busbetrieb erst 2021)
  • – Alternative wären dann zusätzliche signalisierte Querungen
  • – StVO-> Verkehrsversuch! §45 im Ramen des Projektes Cities 4 People)

Adressierte Probleme

  • – zusätzliche signalisierte Querung

Erhoffte Effekte

  • – Erschließung von sensiblen Nutzungen (Sehbehinderte, Mobilitätseingeschränkte Personen)
  • – Straßenraum als Lebensraum
  • – Bus wird leicht entschläunigt (Busbetrieb erst 2021)

Wichtige Akteure

  • – Verkehrsdirektion (VD/PK21)
  • – Politik
  • – Bürger+Bürgerinitiativen
  • – Quartiersmanagement Mitte Altona

Intervention #4

Durchgangsverkehr reduzieren

Wo?

  • – Eimbütteler Straße

Ziel

  • – Reduzierung von Durchgangsverkehr
  • – Weniger Verkehr durch Zufahrtsbeschränkung

Geplante Aktionen

  • – Verkehrszählung zur Analyse / Beweisen des Problem
  • – Test zur Reduzierung des Verkehrs durch Hindernisse oder ähnliches
  • – Messen des Erfolges

Adressierte Probleme

  • – Eimsbütteler Strasse wird als Abkürzung zur Autobahn genutzt, um die verstauten Haupstraßen zu umgehen.

Erhoffte Effekte

  • – Verringerte Lärmbelastung, Verringerte Verkehrsbelastung, Gefahr für Anwohner und Fahrradfahrer, Fahrräder fahren immer auf dem Gehweg

Wichtige Akteure

  • – Anwohner: Analyse/Beweis des Problems durch Verkehrzählung, Geräuschmessung
  • – Bezirke Eimsbüttel + Altona: Zusammenarbeiten an dieser Bezirksgrenze, Pilot mit Hindernissen umsetzen: Autoverkehr verringern durch Sperrung oder Hindernisse oder Änderung der Abbiegespur auf dem Doormannsweg

Intervention #5

Vorzugsrouten Barrierefreiheit

Wo?

  • – Wichtige Punkte sind: Fischmarkt, S-Bahn Holstenstraße, S-Bahn Königstraße, Bäderland Festland, Große Bergstraße (Hospitalstraße)-Ottenser Hauptstraße (Bahrenfelder Straße), Rathaus Altona-Bahnhof Altona, Achse Goetheallee/Goethestraße, Achse Schumacherstraße/Gerichtstraße, Achse Präsident-Krahn-Straße/Haubachstraße, Achse Arnoldstraße

Ziel

  • – Erstellung Konzept Barrierefreiheit

Geplante Aktionen

  • – Routenfindung? Kernbereich gezielt betrachten
  • – Umfeld ÖV –> Kreis wie weit ziehen? 50m Radius?
  • – Einbindung Apps wie z.B. Wheelmap?
  • – Fehlende Prinzipskizzen ergänzen?
  • – Zählungen

Adressierte Probleme

Erhoffte Effekte

Wichtige Akteure

  • – Bezirksamt MR21
  • – Verbände
  • – HVV/VHHHochbahn/S-Bahn
  • – BWVI/Verkehrsdaten

Intervention #6

Tempo 30 auf allen Straßen

Wo?

  • – Hamburg Altona

Ziel

Geplante Aktionen

  • – Alle Straßen, für die der Bezirk zuständig ist, weden zu 30er Zonen. In einem Pilotverkehr testen, wo noch 50er und 30er Straßen sind + Bevölkerung befragen / einbinden.

Adressierte Probleme

Erhoffte Effekte

Wichtige Akteure

  • – Stadt: Ändern der Regelungen, Anordnung des Pilotprojektes

Intervention #7

Barrierefreier Zugang zu Bahnsteigen

Wo?

  • – S-Ottensen, S-Diebsteich

Ziel

  • – Bei neuen Stationen S-Ottensen + S-Diebsteich direkten Zugang mit Rampe schaffen

Geplante Aktionen

Adressierte Probleme

Erhoffte Effekte

  • – Rampen können von Rollstuhlfahrern und Fahrraffahrern genutzt werden
  • – große Aufzüge für mehrere Fahrräder + Lastenräder, mehr Aufzüge
  • – Langfristig nachrüsten

Wichtige Akteure

  • – DB/HVV/S-Bahn Hamburg: über die gesetzliche Regelungen hinausgehen
  • – Stadt: Politische Rahmenbedingungen schaffen
  • – ADFC: Beratung
  • – Nutzer/Kunden: An die Radverkehrsbeauftragte melden!Behörde für Wirtschaft und Verkehr (Kirsten Pfaue)
  • – Wir: Kontakt kommunizieren

Intervention #8

Kamera-Überwachung

Wo?

  • – Alsenstraße (Augustenburger Straße-Gefionstraße)
  • – Max-Brauer-Allee (1. Höhe Schnellstraße, 2. Berta-von-Suttner-Park)
  • – Harkortstraße (1. Unterführung, 2. Platz der Arbeiterinnen)
  • – Klausstraße (1. vor Bahrenfelder Straße, 2. vor Mottenburger Straße)
  • – Lobuschstraße (vor Beetsweg)
  • – Anoldstraße (zwischen Rothe straße und bahrenfelder Straße mittig)
  • – Bleickenallee (1. östlich der Tönsfeldstraße, 2. Höhe Kinderkrankenhaus)

Ziel

  • – Geschwindigkeitsüberwachung

Geplante Aktionen

  • – Anzeigetafeln mit Geschwindigkeitsangaben (zur öffentlichen Dokumentation) der tatsächlichen Geschwindigkeit

Adressierte Probleme

Erhoffte Effekte

Wichtige Akteure

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